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Highlander Ich denke, ein jeder von euch kennt den Film „Highlander – Es kann nur einen geben“ mit Christopher Lambert und Sean Connery in den Hauptrollen, und den unvergleichlichen Soundtrack von Queen. Der Film bestach durch eine angemessene Story, guten Schauspielern und wunderschönen Außenaufnahmen der schottischen Highlands.
1992 dachte man sich, aus dem mittlerweile zum Kult gewordenen ersten Teil (Teil 2 & 3 floppten eher) eine Fernsehserie zu machen.
"Ich bin Duncan MacLeod, ich wurde vor 400 Jahren in den schottischen Highlands geboren. Ich bin unsterblich und ich bin nicht allein. Seit Jahrhunderten warten wir auf den Tag der Zusammenkunft, wenn das Schwert den Kopf von den Schultern trennt und den Sieger die ewige Kraft durchdringt. Am Ende kann es nur einen geben."
Highlander - Die Serie Viele Serien, die auf erfolgreichen Filmen basieren, floppen weil sie den hohen Standard des Originals nicht entsprechen. Bei Highlander war dies nicht der Fall und das Highlander Universum wurde durch sie mehr zum Kult denn je, obwohl die erste Season geradezu im Chaos entstand, weil man sich um den Erfolg große Sorgen machte. Man versuchte das Original soweit es ging zu kopieren, dazu gab es kaum einen roten Faden und schnell hatte man die Befürchtung, die Serie würde zur "Köpfung der Woche" heranwachsen. Auch wann sie spielen sollte, war nicht so eindeutig - es gab keine Zeitangaben und gerade in den ersten Folgen wird immer wieder über die Zusammenkunft gesprochen, dass sie nun gerade gekommen sei. Das war jedoch ein schlechter Ausgangspunkt für eine Serie die noch sechs Jahre laufen sollte. Also ließ man die Filme mehr oder weniger unbeachtet, und erklärte, das Kurgan (Bösewicht des ersten Filmes) nur einer von vielen Unsterblichen war, der auf der Erde wandelt. Damit standen dann Duncan MacLeod alle Möglichkeiten offen...
Hauptfigur ist der etwa 400 Jahre alte Schotte Duncan MacLeod, gespielt von Adrian Paul. Er gehört zum selben Klan aus den Highlands wie Connor MacLeod aus dem Film, ist aber einige Jahrzehnte jünger. Connor (Christopher Lambert) hat einen Auftritt im Piloten der Serie, kommt danach aber nicht mehr vor. Duncan gehört wie Connor zu diesen Unsterblichen, die nicht altern und nur durch Abtrennen des Kopfes getötet werden können. Unsterbliche können einander erkennen, wenn sie sich nahe genug kommen. Sollten sie nicht befreundet sein, folgt einer solchen Begegnung üblicherweise ein Schwertkampf auf Leben und Tod. An dessen Ende nimmt der Gewinner die „Energie“ des Enthaupteten auf. Die Unsterblichen duellieren sich seit Jahrtausenden, bis eines Tages nur noch einer von ihnen übrig bleibt. Dieser gewinnt den Preis, von dem man allerdings nicht weiß, worum es sich handelt.
Inhalt der Serie sind das Leben von Duncan und seinen Freunden im Paris und Vancouver der 1990er Jahre. Duncan ist dort Antiquitätenhändler. In späteren Staffeln betreibt er dieses Geschäft von seinem Hausboot unterhalb von Notre-Dame aus. In Vancouver betreibt er anfangs zusammen mit einem sterblichen Freund zeitweise ein kleines Kampfsport-Studio, später arbeitet er als Gast-Dozent für Geschichte. In jeder Folge trifft er auf andere Unsterbliche, manchmal alte Freunde und Bekannte, meist kommt jedoch zumindest ein Unsterblicher vor, mit dem er sich am Ende ein Duell liefert. Ihren Reiz auf Fans übte die anfangs recht billig produzierte Serie auch durch die zahlreichen Rückblenden aus, die MacLeod immer wieder in anderen Epochen der Geschichte zeigten. Gegen Ende der letzten beiden Staffeln, weiß der Zuschauer detailliert über Duncan MacLeods Vorleben Bescheid, weshalb der Charakter der Serie gerade bei langjährigen Fans doch recht tiefgründig wird. Duncan MacLeod erlebt diverse Abenteuer und Schicksalsschläge (z.B. die Ermordung seiner großen Liebe Tessa), die ihn zwar prägen und auch Fehler machen lassen, doch er hält stets an seinen Prinzipien fest, denn nur durch diese konnte er solange das Kämpfen der Unsterblichen überleben.
Während der zweite und dritte Highlander-Film sich nicht auf die Serie beziehen, spielt der vierte Film Highlander Endgame im Serien- und nicht im ursprünglichen Film-Universum. Nach dem Piloten treten Duncan und Connor MacLeod dort erstmals wieder gemeinsam auf, und dort wird der Weg für die Zukunft nur einen der beiden geebnet...
Es existieren zudem zwei Spin-Offs zur Highlander-Serie. Zum einen Highlander: The Raven, welche von der 1200-jährigen Diebin Amanda handelt. Die Serie lief nur eine Staffel von 1998 bis 1999. Außerdem gibt es eine Zeichentrickserie Highlander – The Animated Series, in dem Quentin MacLeod in einer apokalyptischen Zukunft um „den Preis“ kämpfen muss. Sie lief zwei Staffeln von 1994 bis 1996. Fazit:Die Serie fängt zugegebenermaßen relativ Niveaulos an, einzig die regelmäßigen Rückblicke ermuntern dabei. Doch mit Beginn der zweiten Season, werden die Charaktere dreidimensionaler und die Geschichten flotter. Kommt man dann bei Staffel 5 oder sechs an, ist man beeindruckt über die Komplexität, die sich Highlander aufgebaut hat. Von daher kann man schlecht die Serie beurteilen, ohne mehrere Folgen gesehen zu haben. Highlander ist eine Serie die sich ihren Platz in der Kultecke eines jeden SciFi und Fantasy Fans reserviert haben sollte. Und mit dem anschließenden Kinofilm „Endgame“ gehört Highlander zu den Serie bei denen ich bedaure, dass sie nicht mehr produziert werden. Text by Thomas Raube |
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