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INFOS

 

 

Charactere

 

Buffy Summers
Willow Rosenberg
Xander Harris
Rupert Giles
Cordelia Chase
Spike

 

 

Buffy -

The Vampire Slayer

 

 

 

In jeder Generation wird eine Auserwählte geboren. Sie muss sich allein gegen Vampire, Dämonen und die Mächte des Bösen stellen. Sie ist die Jägerin.

 

Für eingefleischte Buffy Fans haben diese Worte längst Kultstatus. Was aber steckt hinter der Story um Buffy Summers & Co.? Auserwählt scheint mehr als nur eine Bestimmung? Doch was genau? Machen wir eine Zeitreise in das Jahr 1992…

 

Der Kinofilm


Buffy wohnt mit ihren Eltern Joyce und Hank in Los Angeles, geht auf die High School, ist aber nicht gerade sehr zuverlässig. Ihre schulischen Leistungen sind nicht besser als der Durchschnitt. Viel Interessanter sind Klamotten, Partys, die Clique und natürlich Jungs. Doch dann geschieht etwas, dass Buffys Leben für immer verändern wird: Die Vampirjägerin stirbt und Buffy soll ihren Platz einnehmen. Als der Wächter
Merrick Jamison-Smythe Buffy dies offenbart, stempelt sie ihn für verrückt ab. Naiv wie Buffy ist, nimmt sie ihre Bestimmung nicht erst. Doch Merrick lässt nicht locker und konfrontiert Buffy immer wieder mit den Geschöpfen der Finsternis. Erst spät findet sie den nötigen Respekt für ihre Aufgabe. Zu spät, was Merrick das Leben kostet und Buffy einen Schulverweis, da sie die Turnhalle (die voller Vampire war) anzündet, einbringt…

 

Damit endet 1992 die Story des Kinofilmes und das kritische Publikum war nicht gerade begeistert, denn der große Erfolg blieb aus. Für die Studiobosse war der Film ganz klar ein Flop. Aus diesem Grund wurde er auch nicht in deutschen Kinos ausgestrahlt. Erst als DVD erlangte er einen gewissen Kultstatus. Die Verkaufszahlen waren ganz akzeptabel, was Joss Whedon veranlasste, sein Konzept Buffy, die Teenage-Vampirjägerin nicht aus den Augen zu verlieren.

Vielleicht lag es aber auch an der Besetzung, die dafür sorgte, dass der Film nicht den erwarteten Erfolg einspielte. Damals war Kristy Swanson die Vampirjägerin. Sie wirkte einfach schon viel zu erwachsen und „alt“ für diese Rolle. So die Meinung von Leuten die den Film gesehen haben. Als richtiger Fan von Buffy sollte man ruhig auch die Anfänge kennen. Bis „Buffy the Vampire Slayer“ wieder zum Leben erweckt wurde, sollten noch Jahre vergehen…

 

Geschichte

 

Am 10. März 1997 war es dann soweit: Mit neuer Besetzung startete das geistige Kind von Joss Whedon „Das Zentrum des Bösen“ (OT: Welcome to the Hellmouth) mit einem Special über zwei Episoden in den USA. Und die Resonanz des Publikums war dieses Mal überwältigend, was dazu führte, dass die relativ neuen und unbekannten Darsteller der Serie über Nacht zu Stars wurden. Diesen Erfolg konnte natürlich niemand voraussehen. Nicht einmal 20th Century Fox, die für die erste Season 1997 nur 12 Episoden produzieren ließen. Bald war klar, dass eine zweite Season folgen müsse, bestehend aus 22 Episoden. Und das sollte erst der Anfang sein. Die Produktion der Serie wurde zwar mittlerweile eingestellt, dies aber erst nach sieben Seasons. Mit zwei Millionen US-$ Produktionskosten je Episode muss nun auch mal Schluss sein, dachte sich wohl upn, nachdem Sarah Michelle für eine achte Season das Spitzengehalt von rund $ 750.000 pro Episode dankend ablehnte.

 

Joss Whedon


In der Fernsehserie wollte Joss mit dem Horror-Cliché des schönen, jungen Mädchens, das hilflos von einem Monster zerfleischt wird brechen. Seine Heldin ist zu Beginn der Serie 16 und ihre Berufung ist es, Vampire und Dämonen zu bekämpfen. Nebenher muss sie natürlich auch noch zur Schule gehen, Hausaufgaben machen, Freunde finden und erwachsen werden. Joss kombiniert auf geniale Art den Horror der Adoleszenz mit dem Horror des Höllenschlundes, der sich an Buffys Wohnort befindet und allerlei dämonisches von sich gibt. Was die Serie zu etwas Besonderem macht ist das gekonnte Ineinandergreifen von Horror, Soap, Action und Comedy.

Obwohl die Hauptzielgruppe sicherlich die 16 bis 25 jährigen Fernsehzuschauer sind, konnte die Serie in den USA auch eine breite Anhängerschaft bei den älteren Zuschauern finden.

 

Worum geht’s?

 

Die Serie handelt wie bereits mehrmals erwähnt von der Schülerin Buffy Summers, die vom Schicksal auserwählt wurde, mit Superkräften gegen das Böse zu kämpfen. Dabei erhält sie Unterstützung von ihren Freunden Xander und Willow, dem Bibliothekar Giles, dem geheimnisvollen Angel und der snobistischen Mitschülerin Cordelia. Im Laufe der Serie stoßen auch weitere Personen wie Anya, Tara, Spike, Andrew und Dawn hinzu.

Zusätzlich zu ihrem Erfolg und dem Unterhaltungsgesichtspunkt funktioniert die Serie auch als eine zeitgenössische Parabel. Übernatürliche Elemente werden als Metaphern für persönliche Probleme benutzt, besonders die Probleme von Heranwachsenden und Kindern.

Die Serie spielt in der fiktiven Stadt Sunnydale in Kalifornien, deren High School direkt auf dem Höllenschlund liegt. Dieses Tor zwischen unserer Welt und der dunklen Welt der Dämonen dient als ein Verknüpfungs- und Anziehungspunkt für alle möglichen bösen Kreaturen und Geschehnisse. Das prominenteste Beispiel dieser bösen Kreaturen sind die Vampire. Die Bösewichte und Ereignisse in der Serie sind oft inspiriert durch klassische Mythen und andere kulturelle, fiktionale und religiöse Quellen. Im Laufe der Jahre hat die Serie außerdem eine eigene, umfangreiche moderne Mythologie entwickelt. Die übernatürlichen Elemente haben fast immer eine eindeutig metaphorische oder symbolische Seite und die Grenzen zwischen Gut und Böse werden im Verlauf der Serie immer undeutlicher.

 

Kritik:

 

Buffy ist perfektes Action Fernsehen, das wohl für jeden Zuschauer das Richtige bereit hält. Die Mischung an Genres ist groß genug, um die Altersklassen 15 bis 40 locker zu fesseln.

Zudem hat „Buffy“ es in den Jahren geschafft, das eine oder andere Mal zu überraschen. Bestes Beispiel dürfte wohl die Folge „Das große Schweigen“ sein, in der in über der Hälfte kein einziges Wort gesprochen wurde, und doch die Handlung derartig vorangebracht wurde das sich einiges änderte.

Ein weiteres Beispiel ist die von den Kritikern so oft gelobte Folge „Tod einer Mutter“, in der Buffys Mutter stirbt. Joss Whedon verzichtet hier vollkommen auf die sonst übliche Musikuntermalung.

Und wohl am bekanntesten dürfte die Folge „Noch einmal mit Gefühl“ sein, in der in der gesamten Episode nur gesungen wird.

 

Ich könnte jetzt noch damit beginnen, die großartigen und vielschichtigen Charaktere vorzustellen, doch wann ich damit ersteinmal anfangen würde, würde dies wohl den Rahmen dieser Zeitschrift sprengen.

 

Kurz gesagt, Buffy – The Vampire Slayer ist einfach nur geil, und gehört zum Must Watch jedes Mystery Fans. Bei Serien von Joss Whedon kann man eigentlich nichts falsch machen.

 

Text by Thomas Raube

 

- Buchkritik: Buffy im Bann der Dämonen "Ravanas Rückkehr"

 

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