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Die Nebula Klasse

 

       

 

Die Nebula-Klasse entstand als direkter Ableger der Galaxy-Klasse und ist als schwerer Forschungskreuzer konzipiert.

Zeitgleich zum Baubeginn der Galaxy-Klasse wurden Stimmen laut, einen Nachfolger für die Apollo und Miranda-Klasse zu finden, der die kompakte Bauweise weiterführt und ebenfalls mit missionsspezifischen Modulen ausgestattet werden kann. Im Gegensatz zur Galaxy-Klasse, auf welcher die neue Klasse basieren sollte, sollte die Nebula-Klasse weniger Crew, aber dafür mehr Ausrüstung mit sich führen können.

Zu Anfang der späteren Entwicklungsphase wurden zwei  Prototypen entwickelt. Der eine, Prototyp Alpha, als Hochgeschwindigkeits- Tiefenraum-Einheit, der andere Prototyp Beta, als Multi-Missions-Raumer,

Die Prototyp Alpha verfügte über eine schlankere und wesentlich längere Maschinenraumsektion als die Schwestereinheit und, als markantesten Unterschied, zwei weitere kleinere Gondeln.

Die Prototyp Beta verfügte im Gegenzug über einen wesentlich breiteren Rumpf,  der jedoch genauso viel Personal und Material beherbergen konnte, und –als wichtigsten Unterschied- einem Verankerungssystem welches verschiedene, Trägermodule verankern konnte.

Aufgrund der vielfältigeren Optionen die dieses System beherbergte und einigen technischen Entwicklungen in der Warptechnologie entschied man sich für die zweite Version. Der Prototyp Alpha, wurde in einem Depot der Utopia Planitia Werften eingelagert und kam danach nur noch ein einziges Mal reaktiviert. Bei der Schlacht von Wolf 359…

 

Nach einer Entwicklungszeit von fünf Jahren brach der erste Prototyp dieser Klasse, die USS Nebula (NX-60200), zu ihrer Jungfernfahrt auf.

Die anfänglichen Kinderkrankheiten, die auch der ersten Flottille der Galaxy-Klasse zu schaffen machte, wurden nach einem längeren Dockaufenthalt behoben.

 

Vergleich: Standard Einheit der Nebula Klasse mit Waffenmodul und Nebula Prototyp.-->

 

 

Im Jahre 2360 brach dann der erste Schwung aus Schiffen der Nebula-Klasse zu ihren ersten Missionen auf.

 

Module:

Ähnlich wie Schiffe der New Orleans Klasse sind Raumschiffe der Nebula-Klasse mit einer seltenen Zusatzoption „gesegnet“. Auf dem hinteren Teil des Schiffes lassen sich zwei verschiedene Module installieren, um dem Schiff, je nach Aufgabe eine noch höhere Leistungsfähigkeit zu geben.

 

Sensormodul

Dieses Modul war die erste Version, die für die Nebula-Klasse entwickelt wurde. Das Modul wird in einer Zwei-Punkt-Verankerung direkt auf der Maschinenraumhülle befestigt. Ausgestattet ist dieses Modul mit weitreichenden Tiefenraumsensoren, und weiteren Sensorenphalanxen. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Forschungsmissionen, oder in Kriegszeiten für Aufklärungseinsätze. Allerdings ruft der Einsatz dieser Sensorenphalanx eine Störung in den Schutzschilden hervor, durch die ein Transporter etwa eine Person auf das Schiff beamen kann. Aus diesem Grund waren Nebula-Einheiten mit diesem Aufbau auch nur recht selten im Frontgebiet des Dominionkrieges anzutreffen.

 

Waffenmodul

Das Waffenmodul stellt eine Entwicklung zu Zeiten des Krieges da machte aus einem schweren Forschungskreuzer ein lupenreines Kriegsschiff. Das Waffenmodul wurde auf den meisten Schiffen der Nebula-Klasse installiert. Es beinhaltet vier zusätzliche Singlefire Torpedowerfer des Typs 1 mit 220 Photonentorpedos, drei zusätzliche Phaserbänke der Klasse X, ein Hochenergieschildsystem mit 2.050.000 TJ und zusätzliche Fernbereichssensoren. Während des Dominionkrieges wurden einige taktische Module zusätzlich mit Quantentorpedos ausgerüstet. Im Gegensatz zum Sensormodul liegt dieses Segment näher an der Hülle und ist mit einer einzigen dickeren Verstrebung mit dem Rest des Schiffes verbunden.

 

Antrieb:

Die Schiffe der Nebula-Klasse verfügen, wie die meisten Schiffe der Sternenflotte, über zwei große Warpgondeln, die jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Schiffsklassen, nicht hinter der Untertassensektion angebracht worden sind. Stattdessen sind sie mit zwei massiven Pylonenverstrebungen leicht unterhalb der Antriebssektion montiert worden. Das sorgt zwar zum einen für eine höhere Strahlenbelastung der Crew, die sich somit in unmittelbarer Nähe der Gondeln befindet, bietet aber gleichzeitig bei taktischen Einsätzen eine wesentlich geringere Zieloberfläche. Der Warpantrieb ist von seiner Leistungsfähigkeit her, mit dem der Galaxy-Klasse fast identisch. Die ersten Einheiten beschleunigten auf maximal Warp 9,3, nach Modifizierungen der vorhandenen Schiffe und den serienmäßigen upgrades an den neu gebauten Raumern kann der Antrieb auf eine maximale Leistung von Warp 9,5 gesteigert werden. Für die nötige Beschleunigung unterhalb der Lichtgeschwindigkeit sorgen zwei leistungsstarke Impulstriebwerke, die im hinteren Bereich der Untertassensektion integriert worden sind. Hinzu gesellen sich noch mehrere kleinere Manövriertriebwerke, die dem Schiff trotz seiner Größe eine gute Wendigkeit verleihen.

       

Bewaffnung:

Die Schiffe der Nebula-Klasse haben wie alle Raumschiffe der Sternenflotte eine Standardbewaffnung aus multiplen Phaserbänken die einen Bereich von 360 Grad abdecken und mindestens 2 Torpedorampen, welche mit Photonentorpedos bestückt sind. Selbst eine wissenschaftliche Nebula-Einheit kann es problemlos mit zwei mittleren cardassianischen Kreuzern gleichzeitig aufnehmen. Als Schutz vor Beschuss und anderen schädigenden Einflüssen dienen sowohl eine Hüllenpanzerung als auch ein Schutzschild. Mit ihrem sehr guten Offensiv- und Defensivpotenzial ist die Nebula-Klasse ein sehr ernst zu nehmender Gegner und mit installiertem Waffenmodul in der Lage, selbst schwere Gefechtssituationen gut zu überstehen.

    

Computersystem:

Das Computersystem befindet sich auf dem gleichen Stand wie das der Galaxy-Klasse und arbeitet ebenfalls mit den leistungsfähigen isolinearen Chips. Die Computersyteme sowie das ODN-Netzwerk laufen alle in einem riesigen Computerkern zusammen, der sich über mehrere Decks erstreckt und begehbar ist. Durch einen mündlichen Befehl des Captains, oder des kommandierenden Offiziers, können sämtliche Kommandofunktionen des Schiffes gesperrt werden. Das hat zur Folge, dass die wichtigsten Schiffssysteme wie Antrieb, Waffen, usw. in der Praxis nicht mehr einsatzfähig sind. Außerdem kann der Computer durch weitere verbale Befehle primäre Schiffsfunktionen ausführen, wie Beamvorgänge auslösen oder die Schutzschilde ausfahren.

 

Technische Daten im Überblick
Kategory: Forschungsschiff
  schwerer Kreuzer
Zweck: Forschung, Bergung
Erster Stapellauf und Dienstzeit: 2359 bis heute
Länge: 442 m
Breite: 318 m
Höhe: 131 m
Decks: 30
Crew: nominal: 750 Mann
Emergency Evac: maximal: 9.800 Mann
Masse: 3.309.000 t
Tiefenraumfähigkeit: 5 Jahre
Warpkern: 1 Klasse VII
Impuls: 2 Klasse IV
Maximale Warpgeschwindigkeit: Warp 9,60 / 12 h
Reisegeschwindigkeit: Warp 7,00
Schilde: Klasse XI
Maximaler Schildausstoß: 2.160.000 TJ
Hülle: standard Duranium/Tritanium, doppelt + 9 cm hochfeste Panzerung
Energiewaffen: 8 Klasse X Phaserbänke
Projektilwaffen: 3 Burstfire Torpedotubes Typ 1 (2 front & 1 achtern)
Vorrat: 180 Photonentorpedos

 

Fazit

Die Nebula-Klasse hat Zeit ihres Daseins bewiesen, das Sie eine der besten Klassen der Flotte ist. Durch ihren modulare Aufbau kann sie fast alle Situationen meistern. Und hat sich in vielen Krisensituationen bewährt. Auch wenn Nachfolgeklassen wie die Ronin-Klasse bereits in den Startlöchern stehen, werden Raumschiffe der Nebula-Klasse noch für eine lange Zeit ein wichtiges Rückrat der Sternenflotte darstellen.

 

 

Bekannte Vertreter dieser Klasse: (vorgekommen in Folgen, Filmen oder Büchern)

 

USS Nebula NX-60200

USS Achilles

USS Batai NCC-4601

USS Belleraphon

USS Churchill NCC-73914

USS Endeavour NCC-71805

USS Farragut NCC-60597

USS Hera NCC-62006

USS Hollister NCC-70400

USS Javelin

USS Lexington

USS Melbourne

USS Merrimac NCC-61827

USS Monitor NCC-61826

USS Phoenix NCC-65420

USS Prometheus NCC-71201

USS Proxima NCC-61952

USS Revolution NCC-10791

USS Sherwood NCC-75013

USS Sutherland NCC-72015

USS T'Kumbra

USS Ulysses NCC-66808

USS Winnfield NCC-62137

USS Yorktown

 

by Tribblemaster

 

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