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Nach diversen Superhelden
die die letzten Jahre gegen das Böse antreten durften, wird nun sogar ein
Gott ins Rennen geschickt. Thor, eigentlich eine germanische Gottheit ist
einer der ältesten Superhelden aus dem Marvel Universum. |
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Plot:
Allvater Odin sieht seine
Kräfte schwinden und bereitet alles dafür vor seine beiden Söhne Thor und
Loki in die Nachfolge einzuweihen. Kurz vor Thors Inthronisation als neuer
König des Himmelsreichs Asgard wird greifen jedoch einige Eisriesen, die
erklärten Erzfeinde Asgards an, und versuchen ein Artefakt zu stehlen. Odin
kann mit seinem Eingreifen das Scharmützel schnell beenden und will des
brüchigen Friedens willen die Sache auf sich beruhen lassen.
Thor jedoch, Opfer seines
Temperaments und dem Ränkespiels seines Bruders Loki plant einen
Vergeltungsschlag gegen die frostigen Riesen von Jotunheim, womit der Krieg
zwischen den Erzfeinden erneut ausbricht. Von Vater Odin seiner Kräfte
beraubt und auf die Erde verbannt, muss Thor Vernunft und Demut lernen, sich
als Nachfolger seines Vaters würdig erweisen, der in Asgard von Kriegern
anderer Welten bedroht wird, den gefährlichsten Gegner aber in der eigenen
Familie hat. |
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Kritik:
Ein
Jahr vor der Superhelden-Elefantenrunde "The Avengers", auf die nach "Iron
Man" nun auch hier verwiesen wird, bekommt der 1962 ins Marvel-Universum
eingeführte "Thor" seine Big-Budget-Premiere.
In insgesamt 25 Minuten
etabliert der Film die kriegerische Vorgeschichte zwischen Thors Heimat, dem
golden strahlenden Himmelsreich Asgard, und den frostigen Riesen aus dem
Eiskristallreich Jotunheim, den Erzfeinden Asgards, zeigt Thors Stellung als
vor der Inthronisation stehender Nachfolger Odins (Anthony Hopkins) und
schließlich den freien Fall des Erstgeborenen durch einen perfiden Plan
seines Bruders Loki.
Auf der Erde hat Thor
keine Superkräfte, muss sich des Hammers erst würdig erweisen, der, von Odin
in die Wüste New Mexikos geschleudert, zum Pilgerzentrum neugieriger
Möchtegerns wird, die vergeblich versuchen, die göttliche Waffe im Geiste
von Camelot aus dem Boden zu ziehen. Die zarten romantischen Bande des
Besuchers zu einer Wissenschaftlerin (Natalie Portman) entwickelt der Film
mit Charme, muss aber die Erde immer wieder verlassen, um im Himmelsreich
Lokis Machtübernahme zu verfolgen.
Der finale Showdown der
beiden Brüder bleibt jedoch, im Gegensatz zu früheren Ereignissen in den
Erwartungen zurück. So, scheint es, als habe der Film bereits im ersten
drittel alles Pulver verschossen und läuft dann nur noch mit Reserven.
Hervorzuheben ist
natürlich noch das Auftauchen von S.H.I.E.L.D., die somit die Brücke
schlagen zu Iron Man, Hulk oder Captain America, welche bald in „The
Avengers“ alle zusammen zu sehen sein werden.
Star Trek Fans dürfte Thor
Darsteller Chris Hemsworth nicht unbekannt sein. In Abrams Trek mimte er
James Kirks Vater. Hemsworth macht seine Sache eigentlich ganz gut. Die
teilweise Shakespeare artigen Dialoge bekommt er überzeugend hin, und sorgen
auch für ein wenig Komik zwischen den Action Szenen.
Natalie Portman als Love
Interest für Thor hat da weniger zu tun, was eigentlich schade ist. Portman
ist eine sehr gute Schauspielerin, die hier hoffnungslos unterfordert ist.
Da hätte das Drehbuch mehr für sie bereit stellen können, als nur das zu
beschützende Püppchen. |
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Fazit:
Thor hat seine Momente,
und ist im Gegensatz zu all den mutierten, gebissenen oder verstrahlten
Superhelden eine angenehme Erfrischung. Der Film ist an und für sich nicht
schlecht, denn er macht Spaß. Leider verschießt er sein Pulver zu früh, und
plätschert danach nur noch vor sich hin.
3 von 5 Punkte.
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THOR Die Charaktere:
Thor
(Chris Hemsworth)
Thor ist ein wahrer Hüne.
Genau genommen steigt der nordische Donnergott mit einem Kampfgewicht von 90
kg bei einer Größe von 1,98 m auf die Erde herab. Doch er ist kein
aalglatter Super-Saubermann, sondern ein Typ mit Ecken und Kanten. Das führt
dazu, dass ihn sein Göttervater Odin aus seiner Heimat Asgard verbannt, um
den hochmütigen Sohn Demut zu lehren. So wird Thor ohne seine göttlichen
Kräfte und vor allem ohne seinen mächtigen Hammer Mjolnir auf das harte
Pflaster der Erde geworfen. Der Heimat und seiner Superkräfte beraubt, muss
er sich nun unter den Menschen mit ihren eigentümlichen Bräuchen
zurechtfinden, was ihm verständlicherweise nicht immer leicht fällt.
Odin (Anthony Hopkins)
Odin ist nicht nur
Göttervater von Thor und Loki, sondern auch König aller nordischen
Gottheiten. Was seine Kräfte betrifft, ist er noch um einiges mächtiger als
Thor und dank seiner Lebenserfahrung ist Odin ein wahrer Quell der Weisheit.
Seine Stärke und sein Wissen machen ihn zum unumstößlichen Herrscher und
Verteidiger von Asgard.
Heimdalll (Idris Elba)
Heimdall schützt seit
geraumer Zeit die Götterwelt von Asgard und bewacht deren mächtiges
Eingangstor. Wobei er nicht dem Befehl von Odin untersteht, sondern nach
eigenen Maximen bzw. denen von Asgard handelt. Seine Kräfte sind so
gewaltig, dass er es selbst mit den Göttersöhnen Thor und Loki aufnehmen
kann. Er ist in der Lage, mit seinen Sinnen kleinste Details wahrzunehmen,
die sich in komplett anderen Welten abspielen, was seine Fähigkeiten als
Wächter noch verbessert.
Loki (Tom Hiddleston)
Loki ist der Gegenspieler
von Thor. Und er ist zugleich sein Bruder, was den Konflikt zwischen den
beiden noch brisanter macht. Darüber hinaus könnten die beiden kaum
unterschiedlicher sein, denn während Thor sich als impulsiver, aber
gutherziger Heißsporn charakterisieren lässt, handelt Loki zwar stets
wohlüberlegt, versucht aber immer durch hinterlistige Tricks ans Ziel zu
kommen.
Destroyer
Einst von Odin als
kraftvolle und unzerstörbare Waffe zum Schutz von Asgard geschaffen,
gehorcht der Destroyer nur dem, der gerade Macht über ihn hat. Loki gelingt
es, die Kontrolle über den Destroyer zu übernehmen, mit dem Ziel sowohl die
Menschheit als auch Thor zu vernichten. |

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