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Kinokritik Shrek II

 

Fiona und Shrek im Eheglück. In den ersten fünf Minuten des Films, die auch im Internet zu beziehen sind, werden die beiden Oger in ihrem Ehealltag gezeigt. Am Strand, im Schlammbad (aus dem beide, dank einer regen Verdauung zu einen Whirlpool machen) und zu Hause im Sumpf. Alles scheint perfekt. Doch eines Tages erscheint ein Bote aus „Weit Weit Weg“ (org: Far far away), dem Königreich von Fionas Eltern. Diese lassen verkünden, dass sie dem Paar ihren Segen erteilen wollen. Doch hier bahnt sich schon Ärger an: Fiona und der Esel, der immer noch an Liebenskummer wegen der Drachendame leidet, freuen sich zwar über diese Einladung, doch Shrek ist nicht von der Idee begeistert seinen geliebten Sumpf zu verlassen und in dieses Schicki-Micki-Nest zu reisen.

Doch letztendlich wird er von den beiden überredet.

 

Während der Fahrt langweilt sich der Esel zu Tode und lässt dies auch seine Mitfahrer spüren (absolut zum kaputt Lachen!). In Weit Weit Weg angekommen wird in Erwartung des schönsten Paares, das das Königreich je gesehen hat, der rote Teppich ausgerollt und eine Menschentraube hat sich versammelt. Doch anstatt zweier stattlicher Menschen, steigen zum Entsetzen aller Anwesenden aus der Kutsche zwei grüne Klopse aus.

 

Den Eltern bleibt die Spucke weg, doch tun so, als wäre nichts. Beim Abendessen jedoch, werden die Klingen gewetzt. Der Vater fragt provokant, ob denn eventuelle Kinder auch grüne hässliche Oger sein werden. Shrek wirft ihm darauf hin vor, Fiona in einen Turm zu dem Drachen gesperrt zu haben. Wütend geht Shrek auf sein Zimmer. In der Nacht bekommt der König Besuch von „der Fee“. Sie wirft ihm vor, sich nicht an die Abmachung gehalten zu haben. Um sein Geheimnis zu wahren, versprach er nämlich seine Tochter dem Sohn der Fee, Prinz Charming. Doch Shrek durchkreuzte seine Pläne. Er versichert aber, sich um das Problem zu kümmern. Um Shrek aus dem Weg zu räumen, setzt er einen Auftragskiller auf ihn an: Den gestiefelten Kater. Des Morgens, Fiona und Shrek hatten sich Abends darauf ordentlich wegen des Vorfalls beim Essen

gestritten, geht Shrek in den Wald um auf ein Angebot eines dubiosen Botschafters einzugehen, die Beziehung zu Fiona wieder zu kitten zu können. Doch es war eine Falle und der gestiefelte Kater stellt dem Esel und Shrek einen Hinterhalt. Als er ausholt um die beiden mit seinem Degen zu erledigen bricht er zusammen und muss sich erst einmal ein Fellbüschel auskotzen. Shrek packt ihn und stellt ihn zur Rede. Die Killerkatze erklärt, dass sie erpresst wurde und eigentlich nur einen Job ausführen wollte um mit dem Geld seine Familie zu ernähren. Naja, das ist etwas undurchsichtig aber kurz drauf schließt der Kater sich den beiden an, sehr zum Widerstand des Esels („Bedaure, die Stelle des Tieres, das ständig nervt ist schon vergeben!“), um eine Möglichkeit zu finden den Streit mit Fiona wieder beizulegen. Sie kommen an das Haus der Fee, wo die drei sich als Gewerkschafter ausgeben und so in den heiligen Fabrikhallen nach einem Wundermittel suchen. Unter größtem Aufwand und in dramatischen Kämpfen gelingt es ihnen ein Mittel, welches einen für den Geliebten unwiderstehlich macht, zu finden und damit zu fliehen. Auf einer Waldlichtung ist Shrek entschlossen es zu probieren, doch der Esel, die treue Seele, stellt sich als Vorkoster zur Verfügung. Aber es passiert nichts. Daraufhin probiert es Shrek und es passiert ebenfalls nichts. Er ist immer noch grün und dick und der Meinung, dass Fiona ihn sicherlich noch immer nicht mag. Frustriert legen er, der Kater und er Esel sich in einer Scheune zum Schlafen nieder. Am nächsten Morgen ist das Unglaubliche geschehen: Shrek ist zum Menschen geworden und der Esel zu einem stattlichen Hengst. Meilen weiter ist mit Fiona das Selbe passiert. Auch sie ist zum Menschen geworden. Doch das gehört zu einem ausgeklügelten Plan der Fee. Da Fiona natürlich nicht weiß, wie Shrek als Mensch aussieht, schiebt ihr die Fee ihren Sohn, Prinz Charming unter. Und der ist entschlossen Fiona für immer zu behalten.

 

Kritik: Ich habe selten ausgiebiger gelacht als bei Shrek II. Der Film quillt vor Gags nur so über, ohne überladen zu wirken. Die Handlung ist einfach aber plausibel gestrickt und somit auch für Zuschauer, die nicht jeden Gag verstehen, problemlos verständlich. Somit ein Film für die gesamte Familie. Doch das Beste am ganzen Film ist der gestiefelte Kater (engl: Puss in Boots). Zwar hat er nicht so die tragende Rolle, aber sein Blick lässt selbst jeden Katzenhasser weich werden. Ein paar kleine Mankos gibt es allerdings an diesem Film: In mehr als der Hälfte treten die beiden Oger nicht als solche, sondern als Menschen auf. Wollen wir hoffen, dass dies in den nächsten beiden Filmen, die Gerüchten zu Folge in Planung sind, nicht mehr so sein wird.

 

Fazit: Shrek II gehört zu den Must-Watch des Jahres 2004. Unbedingt ansehen!!

 

 

Text by Tom Erdmann

 

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