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Firefly 1x08 Jaynestown
Während Inara auf Higgins Moon einen ihrer Klienten treffen will, nutzt auch Mal diesen Zwischenstopp um ein Geschäft auszuhandeln. Er will nach Canton fliegen, eine arme Arbeiterstadt, die Jayne vor ein paar Jahren schon einmal besucht hatte. Da dieser bei diesem Besuch aber einiges ausgefressen hatte und den Magistrat sein Privatvermögen erleichtert hatte, ist er nicht gerade sehr erfreut darüber. Simon begleitet die Truppe dieses mal, da er den Schein waren soll, dass sie lediglich Händler wären.
In der Stadt angekommen bekommt die Mannschaft den Schock ihres Lebens: die Mudder, die Arbeiter der hiesigen Lehmmienen verehren Jayne als Helden, haben für ihr sogar eine überlebensgroße Statue aufgestellt. Warum, kann nicht einmal Jayne selbst beantworten.
Inara hat indes Kontakt mit Magistrat Higgins aufgenommen, der sie angeheuert hat, damit sie seinem Sohn zum Mann macht.
Book, der während die Crew auf dem Planeten ist auf River aufpassen soll hat alle Hände voll zu tun das geistig verwirrte Mädchen zur Vernunft zu bringen. So „repariert“ sie zunächst seine Bibel, da diese voller Widersprüche ist und versteckt sich später in den Schmuggelverstecken der Serenity da sie Angst vor seinen Haaren hat. (Einstein lässt grüßen;-)
In dem Stadteigenen Saloon wo man sich mit der Kontaktperson treffen soll, diskutiert man immer noch über Jaynes Popularität und erst als die „Jayne Hymne“ plötzlich angesungen wird, geht dem Söldner ein Licht auf. Vor vier Jahren hatte Jayne in der Not tatsächlich sich von seinem gestohlenen Geld getrennt und es über der Stadt abgeworfen um entkommen zu können. Als die Mudder Jaynes Anwesenheit bemerken, ist es vorbei mit „Undercover“, doch Mal versucht trotzdem das Geschäft zu machen, indem er Jayne als Ablenkung nutzt. So kann er sich ungestört mit dem Klienten treffen.
Die Crew hat aber nicht mit dem Zorn des Magistrat gerechnet, der, als er erfährt das Jayne wieder in der Stadt ist seinen ehemaligen Komplizen freilässt, den Jayne damals im Stich gelassen hat. Und der will Blut sehen
„Jaynestown“ ist eine der witzigsten Episoden überhaupt. Dass es gerade Jayne sein soll, der zum Helden gemacht wurde. Und das unter Arbeitern, die professionell im Schlamm wühlen. So etwas Abwegiges kann es nur in einer Serie von Joss Whedon geben – und gleichzeitig glaubwürdig sein. So stehen wir dann genauso verdattert vor der Jayne Statue und schließen uns völlig Simons Meinung: „This must be what going mad feels like“ an. Der absolute Höhepunkt der Albernheit ist, wenn die Mudder anfangen, die Jayne-Hymne zu singen. Auch dort sind wir voll auf Simons Seite.
Doch wie immer schafft es Simon in der Kneipe ins nächst beste Fettnäpfchen zu treten und Kaylee zieht wütend von dannen.
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