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Das Ende von
ENTERPRISE (2001-2005)
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Ihr werdet es ja auch sicherlich
schon irgendwo zu hören bekommen haben, sei es aus dem Netz, in
unserem Forum, via Mail oder durch die vielen anderen Arten der
modernen Kommunikation: STAR TREK Enterprise wurde nach der
vierten Staffel abgesetzt.
Und nach solch einer Nachricht
darf natürlich ein Bericht über die aktuelle Situation im
Trek-Universe in diesem Sci-Fi-Mag nicht fehlen.
Enterprise
hatte seit je her Probleme gehabt, das will ich keineswegs
bestreiten. Der Pilotfilm war gut, um nicht zu sagen umwerfend,
doch dass was uns Roddenberry Nachfolger Rick Berman
anschließend präsentierte, war eigentlich nicht mehr als
Mainstream Sci-Fi. Und gerade bei Star Trek kam es doch immer
darauf an, nicht dem Mainstream zu folgen.
Die Gelegenheits-Gucker stiegen
schnell aus, und somit verlor Enterprise die erste größere
Einschaltquotengruppe. Nachdem auch die Hardcore Fans bemerkten,
dass es in der zweiten Season nicht besser wurde, sanken die
Quoten ins Bodenlose. Bereits da stand Enterprise auf der Kippe.
Doch Paramount Pictures und auch
die Fans wussten von der Unberechenbarkeit von Star Trek.
Brauchten schließlich auch die Vorgänger jeweils drei Staffeln,
um sich ein festes Publikum zu sichern. Das war bei TNG so, dass
ging mit DS9 ähnlich, und Voyager zeigte es zuletzt auch.
Was war nun bei Enterprise anders?
Eigentlich gar nichts. Schauen wir uns die dritte Season an: Die
Serie wurde mit Beginn des Xindi Plots unverschämt gut, dennoch
wurde ihr Sendeplatz geändert, der Etat wurde gekürzt, und die
Folgenanzahl wurde von 26 auf 22 pro Staffel reduziert. Warum
fragt man sich da. Sicher ist nur eines, es lag nicht an der
Serie. Vielmehr wurde Enterprise Opfer der Fernsehsender, die
das Niveau herunter schraubten, in der Hoffnung, das die dummen
Trekkies das eh nicht merken, und sich so ein paar Dollar sparen
ließen.
Nachdem auch die vierte Season
erfolgreich lief, und diesesmal auch intelligente Plots
geliefert wurden, war ich mir ziemlich sicher, dass es so bis
zur üblichen siebten Season weitergeht. Das war jedoch wohl ein
Irrtum...
In den Folgenen Seiten habe ich
alles zu dem Thema Enterprise zusammengestellt, was ich finden
konnte. Teilweise wäre einiges davon auch in die News
hineingegangen, doch das wäre wohl ein wenig viel geworden...
Das "Aus" für "Star Trek:
Enterprise"
Pressemitteilung von "UPN"
Nach
schier endlosen Diskussionen ist es nun offiziell: "Star
Trek: Enterprise" wird nach der vierten Staffel
definitiv eingestellt. In der folgenden Presseerklärung kündigt
der Sender "UPN", offiziell das Ende der fünften "Star
Trek"-Serie an.
STAR TREK:
ENTERPRISE" BEENDET SEINE REISE IM MAI AUF UPN
"UPN" und "Paramount Network Television" haben gemeinsam
bekanntgegeben, dass dies die letzte Staffel von "Star Trek:
Enterprise" auf "UPN" sein wird. Das Serienfinale wird am
Freitag den 13. Mai 2005 auf "UPN" ausgestrahlt werden.
Star Trek war ein bedeutender Teil in der Geschichte "UPN" und
"Enterprise" hat die Tradition seiner Vorgänger mit großer
Ehrfurcht weitergeführt", sagte Dawn Ostroff, Präsidentin von "Entertainment-UPN".
"Wir möchten Rick Berman, Brannon Braga und einem unglaublich
talentiertem Cast für die Erschaffung einer neuen Dimension des
Star Trek Universums auf "UPN" danken, und wir freuen uns weiter
mit ihnen und unseren Partnern bei "Paramount Network
Television" zu arbeiten, an einem Abschied, der seinem Beitrag
für das Network würdig ist und die loyalen Zuschauer befriedigt"
David Stapf, Präsident von "Paramount Network Television" sagte:
"Die Schöpfer, die Darsteller und die Crew von "Star Trek:
Enterprise" hielten ambitionier und stolz die Fahne der "STAR
TREK" Tradition hoch. Wir sind alle dankbar für ihren Beitrag zu
der Legende von TREK und loben sie für ihre fast 100
aufregenden, dramatischen und visuell fesselnden Episoden. Alle
von uns bei Paramount verabschieden sich von "Enterprise" und
wir alle freuen uns in Zukunft auf ein neues Kapitel dieses
endlosen Franchise."
Das Prequel zur original "Star Trek"-Serie wurde erstmals am 26.
September 2001 ausgestrahlt. Die ersten drei Staffeln liefen
jeweils mittwochs zwischen 8:00-9:00PM, mit dem Beginn der
vierten Staffel wurde die Serie auf den Freitag Abend verlegt
(8:00-9:00PM ). Insgesamt wurden 98 Episoden von "Star Trek:
Enterprise" produziert, die Serie konnte vier "Emmy Awards"
gewinnen.
Im Januar konnte "Paramount Domestic Television" die Rechte für
die Wiederholungen von "Star Trek: Enterprise" an die sog. "Syndications"
( Zusammenschlus von lokalen und regionalen Sendern ) verkaufen.
Dabei gelang es die Serie auf 49 der 50 wichtigsten TV-Märkte
der U.S.A. zu platzieren, die Reichweite der Wiederholungen wird
so bei ca. 90% liegen, beginnen werden diese im Herbst 2005.
Die Serie wurde von Rick Berman und Brannon Braga kreiert und
produziert, "Star Trek: Enterprise" ist eine Produktion des "Paramount
Network Television".
Bereits seit
zwei Jahren steht "Star Trek: Enterprise" wegen
immer geringerer Einschaltquoten in den Schlagzeilen, was wohl
auch der Grund für die Einstellung sein dürfte. Zuletzt hatte
"UPN" die Serie auf den Freitag
Abend verlegt, leider ohne sichtlichen Erfolg.
Das war‘s.
Aus. Vorbei. Sense. Sendepause, over and out, Gänseblümchen
fortan von unten angucken und die letzte Klappe für
Enterprise wird noch in diesem Jahr bei den Dreharbeiten zum
Finale der vierten Staffel fallen. Doch zumindest für die Fans,
die hinter SaveEnterprise.com und The Enterprise
Project stehen, ist das letzte Wort in Sachen Enterprise
noch lange nicht gesprochen.
"Obwohl
heute von UPN und Paramount offiziell verkündet
wurde, dass Enterprise abgesetzt wird, hat sich für die
Save Enterprise-Kampagne nichts geändert", schrieb Tim
Brazael, der Organisator der Initiative. "Haben die Fans der
Serie den Rücken gekehrt? Keineswegs", konstatiert er und geht
in die Offensive: "Dass Enterprise bei UPN
gescheitert ist, liegt einzig und allein an UPN. Man muss
etwas bewerben, wenn es auf dem Markt Erfolg haben soll, und
genau da hat es bei UPN gehapert."
Er ist ebenso wenig bereit aufzugeben wie MJ Rogers von The
Enterprise Project, die geradezu klingonische Kampfeslust an
den Tag legt. "Um John Paul Jones zu zitieren, ich habe ja noch
nicht einmal angefangen, zu kämpfen." Ihre Kampagne, mit der
Enterprise auf dem Bildschirm erhalten werden sollte, wird
sie schlicht in eine Bring Back the NX-01-Kampagne
ummünzen.
Von gelähmtem Entsetzen ist also zumindest bei den Organisatoren
dieser Fankampagnen keine Spur. Doch nicht nur ihre "Enterprise
ist tot. Es lebe Enterprise"-Haltung, die schon in
mittelalterlichen Monarchien erprobte Praxis war, macht Mut;
noch ein anderer Teil der Geschichte lehrt, Star Trek und seine
Fans niemals verloren zu geben: jene Jahrzehnte zwischen der
Original-Serie und der Next Generation, in denen die
Anhänger des Großen Vogels der Galaxis unermüdlich mit
FanFictions, Videoabenden, Conventions, Treffen im kleineren
Rahmen und unzähligen anderen kreativen Ideen Star Trek am Leben
erhielten.
Enterprise wird nicht mehr offiziell produziert. Das ist
sehr schade aber noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu
stecken. Star Trek ist tot, nur weil die Traumfabrik Hollywood
nicht mehr jede Woche eine Episode auswirft? Mitnichten. Selbst
ist der Fan! Seit nahezu zwanzig Jahren wurde uns mit schöner
Regelmäßigkeit eine neue Dosis Star Trek auf dem Silbertablett
serviert. Jetzt ist es an uns, zu beweisen, dass Star Trek kein
milliardenschweres Studio braucht, um fortzubestehen. Enterprise
ist tot. Es lebe Star Trek!
Ron D. Moore: Kontinuität
erdrückt Trek
Paramounts Gier wird Star Trek
zurückbringen
Im Zusammenhang mit der
Absetzung von STAR TREK: ENETRPRISE sprach der
Boston Globe
mit dem ehemaligen STAR TREK Produzenten und jetzigen BATTLESTAR
GALACTICA Executive Producer Ronald D. Moore.
"Das Franchise basiert auf einer starken Idee", so Moore
gegenüber der Zeitung. "Die Charakterkonzepte sind großartig. Es
ist alles nur nicht in einer Art geschrieben, die heute das
Publikum anzieht. Auf eine gewisse Weise arbeitet die
Kontinuität der Serie gegen sie. Es ist so ein komplexes
Universum mit so vielen Charakteren, dass es etwas ernüchternd
für die Zuschauer ist."
Moore sagte. dass er sicher sei, dass Paramount STAR TREK
wiederbeleben wird.
"...Paramount Pictures wird sich zusammensetzen und sich fragen
'Hey... haben wir noch die Rechte an STAR TREK?' Man kann auf
Paramounts Gier setzen, dass sie es zurückbringen werden."
The Globe sprach auch mit Tim Brazeal von
Save Enterprise
über die Anstrengungen seiner Gruppe.
"ENTERPRISE ist qualitative Unterhaltung, nicht wie diese
Realty-Shows, die das Fernsehen übernommen haben. Ich liebe den
Aspekt der Erforschung an ENTERPRISE. Man verlässt die Erde und
trifft auf viele neue Kulturen. Man trifft überall andere Dinge,
in jeder Episode und ich immer gespannt wie es weitergeht."

Berman: Syndication ist
unrealistisch
Save Enterprise forciert
Bemühungen
STAR TREK: ENTERPRISE Executive
Producer Rick Berman hat in einem Interview seine ersten
ausführlichen Gedanken zur Absetzung zu Papier gegeben.
"Wie man sich vorstellen kann, war es ein interessanter Tag",
verriet Berman Kate O'Hare. "Den letztlichen Ausschlag gaben wie
immer die Quoten. Obwohl wir unserer Meinung und der vieler Fans
qualitativ besser waren als jemals in der Serie zuvor. Aber die
Zahlen fielen weiterhin... Das was an Stimmung zurück kam, sah
nicht toll aus... dann war es dann aus."
Berman sagte die Serie sei wahrscheinlich zu teuer um in der
Erstausstrahlung in der Syndication heute überleben könnte und
es sehe so aus, als müsste das Franchise nun erstmal pausieren.
"Ich habe immer geglaubt, dass man zu oft zum Brunnen gehen
kann. Ich sage nicht, dass Paramount das gemacht hat, aber sie
haben wahrscheinlich nicht genug Ruhepausen gelassen. Seit dem
Beginn von THE NEXT GENERATION haben wir 624 Stunden produziert.
Es waren 18 Jahre mit NEXT GENERATION, DEEP SPACE NINE, VOYAGER
und ENTERPRISE und sieben Jahre lang hatten wir zwei Serien
gleichzeitig."
Berman sagte, dass das Autorenteam von ENTERPRISE auf diese
Eventualität vorbereitet gewesen sei und das Staffelfinale als
Serienfinale ausgelegt hätten.
"Es ist eine sehr spezielle, einzigartige Episode, anders als
alles andere, was wir bisher gemacht haben... Es wird ein
passender Abschied für das Franchise sein, bis es zurückkehrt,
denn sie haben gewiss nicht das Ende von STAR TREK gesehen."
Der Ausführende Produzent sagte, dass der Film, der sich in
Entwicklung befinde auch in Entwicklung bleibe, jedoch neue
Charaktere beinhalten werde. Er sagte STAR TREK "ist gezwungen
an gleicher Stelle weiterzumachen".
Roddenberry jr.: Star Trek wird
zurückkehren
Schöpfer Sohn besuchte gestern
Produktion...
Der Sohn von STAR TREK Schöpfer
Gene Roddenberry, Eugene Roddenberry hat seine Gedanken zur
Absetzung von ENTERPRISE nach vier Staffeln veröffentlicht.
"Das ist definitiv nichts, dass mir leicht fällt", verriet
Roddenberry. "Meine erste Antwort ist, dass sie bei Paramount es
selbst verschuldet haben und es sich lange Zeit abzeichnete.
Aber dann setze ich mich hin, schaue um mich her und ich fühle
eine Leere in mir und plötzlich auch Furcht. Ich kann mir nicht
vorstellen, wie die Menschen, die an der Serie, in die sie seit
18 Jahren ihr Herzblut gesteckt haben, sich jetzt fühlen
müssen."
Roddenberry besuchte ENTERPRISE bevor die schlechten Nachrichten
bekannt wurden und sagte, dass allgemein das Gefühl des Endes
nahe war.
"Ich
war gestern auf dem Studiogelände und ich sprach buchstäblich
mit jedem. Das Gefühl dort ist, dass CBS nicht weiß, was sie an
STAR TREK haben. Sie wissen nicht worum es geht und nicht was es
ist. Ich dachte Paramount wüsste zur Genüge wie wichtig die Fans
sind, doch nun müssen wir neu beginnen."
Er sagte, dass sich die Fans bei einer Sache sicher sein können:
"Ich denke nicht, dass das der letzte Nagel am Sarg ist,
keineswegs. STAR TREK wird zurückkehren. Kein Zweifel. Ich weiß
nicht wann, vielleicht fünf, 10 oder 15 Jahre, aber es wird
zurückkehren."
Berman: Pause wird etwa drei
Jahre dauern
Serienfinale wird
Überraschungen enthalten
Produzent Rick Berman sprach über
die Absetzung von STAR TREK: ENTERPRISE, die gestern bekannt
gemacht wurde. Berman sagte, dass es vielleicht der richtige
Zeitpunkt für eine Pause sei.
"Es ist eine Tatsache, dass wir 624 Stunden STAR TREK in den
letzten 18 Jahren gedreht haben. Man kann den Leuten manche
Dinge zu oft erzählen. Es gibt einen Punkt an dem man eine Art
Übersättigung erreicht", so Berman.
Er sagte auch, dass das Studio das als Pause, nicht als
permanenten Tod ansehe und er schätzt, dass der Winterschlaf
etwa drei Jahre dauern werde.
"Es ist wahrscheinlich gut alle für eine Zeit ruhen zu lassen",
sagte er und verwies auf die starke Konkurrenz anderer SciFi
Serien, die nahezu nicht existierte als THE NEXT GENERATION 1987
startete. Für das Serienfinale verriet Berman: "Es wird einige
überraschende Wendungen geben. Es ist eine Art
Valentinstagsgeschenk."
Moore: Die Zukunft liegt in der
Hand der Fans
Weg vom Konsum...
In seinen neusten Aussagen
zu BATTLESTAR GALACTICA bei
Scifi.com
streute der ehemalige STAR TREK Produzent Ronald D. Moore erneut
seine Meinung zu der Absetzung von STAR TREK ENTERPRISE und dem
Zustand des Franchise ein.
Moore
schreibt: "...die allgemeine Meinung zeigt, dass es nur eine
Pause der Reise bedeutete und bevor wir uns versehen werden wir
über die neueste Version von Roddenberry's Universum reden, sei
es Fernsehen, Kino, Zeichentrick oder Puppentheater. Ich
tendiere dazu dem zuzustimmen, zumal ich aus erster Hand weiß,
dass Viacom 'das Franchise' als eines seiner Kronjuwelen ansieht
und ich habe sie davon reden hören 'die nächsten 50 Jahre von
STAR TREK' als Unternehmenspriorität zu sehen."
"STAR TREK ist nicht tot und es stirbt nicht. Es hat eine Pause
beschritten, eine Pause in der Folge aufeinander folgender
Produktionen, die zur Norm für eine Serie wurde, die einmal als
'zu intellektuell' bezeichnet wurde."
"... STAR TREK kehrt nun in die Obhut der Fans zurück und die
Fans können für sich selbst entscheiden, welche Erfahrungen sie
während der nächsten Pause machen wollen. Sie können die
endlosen lizenzierten Produkte, die vom Franchise erhältlich
sind, erwerben - von Unterwäsche zum Duschvorhang - und nur die
Mainstream, offiziell lizenzierten Bücher lesen... ODER sie
können ihren eigenen Weg gehen. Einiges des gewagtesten und
kreativ herausforderndeste Material wurde nicht von
Paramount erschaffen, sondern von Amateuren, die einfach eine
Idee für eine interessante Wendung im STAR TREK Universum
hatten. Fragen sie sich wie die kulturelle und soziale
Geschichte Vulkans aussieht? Denken sie das Spiegeluniversum ist
faszinierender als unser eigenes? Viele dieser Dinge wurden und
werden von Fans in ihrer eigenen Fiktion, ihren eigenen
Geschichten und ihren eigenen Träumen entwickelt."
"Nehmt
einmal Abstand vom Merchandising. Entdeckt die Freude und die
Wunder des Universums neu, das Roddenberry erschaffen hat.
Sprecht mit Menschen, die eure allgemeinen Interessen teilen und
den Unterschied zwischen einem Phaser Typ I und einem Phaser Typ
II kennen. Ihr braucht keine weitere Serie um Star Trek genießen
zu können. Ihr müsst nur eure eigene Phantasie und das Verlangen
dorthin vorzustoßen, wo nie ein Mensch zuvor gegangen ist."
Kommentar der VL Redaktion:
Na wenn das eben nicht gleich Werbung für unsere Sache gewesen
ist, oder.
Viel zu sehr ist unsere Welt heute
auf den Konsum gerichtet, so auch das Fandom. ENTERPRISE ist
weg, also muss eine neue Serie her. Der letzte Kinofilm ist
gelaufen... wo bleibt der nächste? Sicher, es liegt im Interesse
des Erfinders, dem Fan Lust auf mehr zu machen, auch ich bin an
den neuesten Gerüchten und Informationen um die Serie
interessiert, doch STAR TREK um jeden Preis? Was sind wir bereit
zu zahlen? Verlust der Ideale der Vision Roddenberrys? Irgendwie
scheint es zum Problem geworden zu sein, dass man einfach
verlernt hat eine Episode als solche zu genießen. Stattdessen
sucht man Fehler, mäkelt hier und mäkelt da, anstatt einfach
abzuschalten, die Phantasie gehen zu lassen und die Episode zu
genießen. Muss es denn wirklich eine neue Serie sein? Gerade wo
sich die letzte Serie zum Teil durch akuten Ideenmangel
auszeichnete? Gut, Manny Coto brachte jetzt frischen Wind, aber
wo kommt Coto her? Coto selbst bezeichnet sich als Fan aus
Kindertagen. Seine Liebe gilt vor allem der klassischen Serie.
Er greift die alten Werte wieder auf und packt sie in ein neues
Gewand. Ist eine Pause nicht vielleicht gerade JETZT richtig?
Coto hat gezeigt was er kann,
Braga hat sich zurückgezogen, Berman ist auch auf dem Sprung in
den Ruhestand und wird vielleicht noch bis zur Entwicklung eines
neuen Projekts an Bord bleiben. Was könnte aus STAR TREK werden,
wenn Manny Coto jetzt an Bord bleibt und von Beginn an an der
Entwicklung beteiligt? Es könnte zu dem werden, was es einmal
war. Weg vom Mainstream rein in die Nische von anspruchsvollem
Fernsehen. Was bleibt dem Fan in der Zeit? Mr. Moore hat die
Lösung: Fanfiction lesen, die mit Herzblut geschrieben wird. Ich
habe ehrlich noch keine bessere Fanfic-Serie gefunden, die
wirklich mit EUDERION mithalten kann. STAR TREK lebt durch die
Inhalte, die die Serie transportierte. Wir sollten uns alle
bemühen sie nach bestem Wissen und Gewissen weiter zutragen,
egal in welcher Form. Die VL wird auch in der Zukunft, wie immer
sie aussehen mag, euch mit Neuigkeiten versorgen.

Vaughn Armstrong über das
Enterprise-Ende
"Ich denke für die Crew ist es
furchtbar"
Noch ganz frisch ist die
Nachricht über das Ende der fünften Trek Serie „Star Trek:
Enterprise“ und auf der ganzen Welt trauern Fans um die beliebte
Franchise. Nach der laufenden vierten Staffel wird die Serie
eingestellt werden.
Eine der populärsten Figuren der Serie war und ist Admiral
Forrest, die von Vaughn Armstrong dargestellt wird. Mit
TREKNews
unterhielt er sich über das Ende der Serie:
„Eine traurige Sache, aber wir
alle wussten wohl, dass es so kommen würde. Natürlich sind die
Schauspieler geschockt, doch sie werden es schaffen. Ich halte
sie alle für Profis, die über diesen Rückschlag hinwegkommen
werden.“
Jedoch sieht Armstrong für eine ganz andere Gruppe von Menschen
Probleme:
„Ich denke für die Crew hinter den Kulissen ist es furchtbar.
Viele von ihnen arbeiten seit nunmehr 20 Jahren zusammen und nun
ist es auf einmal zu Ende. Irgendwie ist es so, als würde man
seine Frau verlieren; eine traurige Sache!“
Jedoch läuft die Serie noch und neue Folgen werden abgedreht.
Vaughn Armstrong wird noch einmal in einem Zweiteiler über das
Spiegeluniversum mitspielen und einen gänzlich anderen Forrest
darstellen.
„Diese Rolle zähle ich als völlig neue, denn sie unterscheidet
sich von unserem Admiral Forrest. Er ist gemein und arrogant;
zudem heißt er Maximilian und nicht Maxwell. Es war toll diese
Figur zu spielen.“
Bakula glaubt nicht an Wunder
Das Studio nicht an Fortsetzung
interessiert
StarTrek.com
hat ein Transcript zum letzten Chat mit Scott Bakula
veröffentlicht, wo der Schauspieler sich erstmals über das Ende
von STAR TREK: ENTERPRISE äußerte.
Frage: Was für Gefühle haben sie über
das Ende von ENTERPRISE und warum wurde die Serie abgesetzt?
Bakula: Ich
bin natürlich enttäuscht und jeder, der mit der Serie zu tun hat
ist auch enttäuscht. Offensichtlich sind alle emotional sehr an
die Show gebunden und wir haben immer viel Spaß dabei zu drehen.
Deshalb hätten wir gerne weitergemacht.
Unglücklicherweise passen wir nicht in UPN's Geschäftsplan und
haben das auch in den letzten zweieinhalb Jahren nicht. Deshalb
ist die Situation nicht unter unserer Kontrolle und
schlussendlich ist das keine Reflektion über die Qualität
unserer Serie oder die Anteilnahme unserer Fans.
Es ist schwer es nicht persönlich zu nehmen, aber im Grunde
bekamen wir, dank Garry Hart [President von Paramount Television
Production], eine Staffel mehr als UPN uns geben wollte und wir
sind alle glücklich darüber.
Gibt es etwas, das wir machen können um ENTERPRISE zu retten?
Darauf habe ich keine klare Antwort.
Natürlich möchten wir, dass alle einschalten und die letzten
Episoden sehen, weil wir extrem stolz auf sie sind und wir sie
mit den Fans teilen möchten. Ich wäre enttäuscht, wenn die
Quoten wegen der Absetzung abfallen würden. Aber in Wirklichkeit
ist es so, dass wir wie ein Schiff in einem Sturm sind ohne
einen sicheren Hafen in Sicht. Es gibt keine wirklich
interessierten Verantwortlichen mehr bei Paramount, UPN oder
CBS, die gewillt sind für die Serie zu kämpfen. Jeder bei
Paramount, der eine Verbindung mit der Geschichte des Franchise
hatte, ist weg. Deshalb wüsste ich nicht einmal, wen ich nennen
soll bei dem man sich beschweren kann, weil es niemanden
wirklich interessiert. Wir sind während des Wachwechsels unter
die Räder gekommen.
Wie ist zur Zeit die Stimmung am Set?
Jeder ist
natürlich enttäuscht, wir hatten bisher eine großartige Season
und jeder war von der neuen Ausrichtung begeistert. Manny Coto
hat zusammen mit Rick Berman und Brannon Braga sehr hart daran
gearbeitet uns überhaupt eine weitere Staffel zu verschaffen,
ohne ihren Einfluss wäre vielleicht schon früher Schluss
gewesen. Ich habe vor einigen Tagen noch mit Garry Hart
gesprochen und ihm für sein Engagement gedankt, er ist ein
großartiger Mann - Wenn Leute mal etwas positives loswerden
wollen ist er genau der richtige Ansprechpartner.
Wir bereiten uns also alle auf den Abschied vor, doch wir sind
uns auch bewusst, dass wir nach dem Abdrehen der letzten
Episoden eine unglaubliche vierte Staffel hinter uns haben, wir
haben dann insgesamt 98 Episoden, die in der ganzen Welt gesehen
werden und die viele Leute auch noch Jahre später begeistern
werden.
Patrick Stewart und George
Takei über ENT-Absetzung
Zwei Stimmen zum Ende der Serie
Patrick
Stewart glaubt, es ist an der Zeit Star Trek zu einem
würdevollen Ende zu bringen. Der Darsteller von Captain Jean-Luc
Picard hat es abgelehnt begeisterte Fans in der Kampagne gegen
die Absetzung zu unterstützen. Er hält die fallenden Quoten für
ein nicht allzu subtiles Zeichen, dafür, dass die Serie enden
sollte.
„Es ist wohl an der Zeit alles einzupacken“, sagte er. „Wir
hatten großen Erfolg. Enterprise ist großartig, aber wenn du
etwas zulange wird es die Qualität treffen..“
Auch George Takei (Sulu) sprach über die Absetzung:
„Ich dachte sofort daran, wie sich die Schauspieler der Serie
nun fühlen müssen. Ich kenne die Traurigkeit und das Gefühl der
Enttäuschung, dass sie erfahren.“ Aber er sprach auch über die
Fans. „Sie, die Fans, waren diejenigen, die das Star Trek
Phänomen erschaffen haben. Sie sind die waren Säulen der Serie.
Ich weiß wie das schmerzen muss.“
An die
Absetzung der Originalserie zurückerinnert, sagte er: „Wie Spock
einmal sagte, ‚Es gibt immer Möglichkeiten.’ Und es stellte sich
heraus – sie waren da.“
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