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5x11 The Lost Tribe /
Der Verlorene Stamm
Einer der großen Türme ist
explodiert und Teyla versucht über Funk Kontakt zu Sheppard aufzunehmen.
Doch sie bekommt keine Antwort. Die Oberschwester Marie wendet sich ihr zu,
kurz darauf versuchen sie den Colonel zu finden, was aufgrund der umher
liegenden Trümmer nicht leicht ist, doch plötzlich hört Teyla ein leichtes
stöhnen. Einer der Sanitäter ruft sie zu sich herüber. John liegt am Boden,
aber es scheint schlimmer auszusehen als es ist.
Währenddessen sitzt Todd
im Kommandostuhl der Daedalus, die Crew ist noch immer bewusstlos. Nachdem
alle seine Leute sich an Bord gebeamt haben, lässt er Kurs auf Atlantis
setzen. Das Hive-Schiff soll hier auf ihn warten.
Sheppard wurde auf die
Krankenstation gebracht und die Schwester entfernt die Glassplitter aus
seiner Haut. Auf Teylas Frage wie es ihm gehe, antwortet er nur er sei am
Leben und das ist für den Moment mehr als gut. Sie kann sich noch immer
nicht erklären was genau passiert ist.
Inzwischen sitzen McKay
und Jackson noch immer, mittlerweile wieder bei Bewusstsein, auf dem
Planeten. McKay stellt fest, dass die Vorrichtung funktioniert und den
Wraith es unmöglich machen würde ihren Hyperraumantrieb zu nutzen. Leider
hat das ganze aber auch erhebliche Nebenwirkungen, was Janus ja bereits
erwähnte. Die Vorrichtung verursacht eine Strahlung die alle Stargastes
innerhalb der Pegasusgalaxie betrifft. Jackson will genauer wissen, was
diese Vorrichtung genau verursacht und stellt dann fest, dass jedes Mal wenn
jemand ein Gate innerhalb dieser Galaxie anwählt, es explodiert.
An Bord der Daedalus
erlangt Woolsey langsam sein Bewusstsein wieder. Todd befiehlt den Hyperraum
zu verlassen, sie sind zwar noch nicht bei Atlantis aber innerhalb des
Kommunikationsbereiches. Mittlerweile sind Teyla und Sheppard im zweiten
Kontrollraum und überprüfen die Einsatzfähigkeit. Jedoch sind ihre größten
Probleme damit nicht behoben. Zelenka merkt an, dass sie ohne Gate und
Kontakt zur Daedalus, keine Möglichkeit haben McKay und Jackson zu befreien.
Plötzlich erreicht sie ein Funkspruch der Daedalus, doch wie sich kurz
darauf zeigt, ist das keineswegs ein positives Zeichen. Auf dem Monitor
erscheint Todd und erklärt, dass er bereit ist Schiff und Crew zu übergeben,
wenn die Atlanter die Attero-Vorrichtung abschalten. Sheppard scheint
verwundert und Todd erklärt weiter, dass er durchaus überrascht war über
diese Technik, sie aber sehr vielen Menschen das Leben kosten würde. Zelenka
wirft ein, es klinge wie etwas an dem Janus gearbeitet habe.
Todd fordert nun
Informationen über den Standort der Vorrichtung, er würde sie zerstören und
dann die Crew der Daedalus frei lassen. Doch Sheppard entgegnet, dass hier
ein Irrtum vorliegen müsse, er wüsste nicht worum es geht. Aber Todd
unterbricht ihn, für jede verstrichene Minute würde ein Crewmitglied sterben
und um seine Drohung zu unterstreichen, zieht er Woolsey zu sich. Die
Verbindung wird unterbrochen und Sheppard wendet sich an Zelenka, in der
Hoffnung mehr über diese Vorrichtung zu erfahren. Sie kommen zu dem Schluss,
dass es sich um eine Waffe handeln muss die Janus damals während des Krieges
entwickelt hat und sich diese auf M6H-987 befindet. Dort wo auch McKay und
Jackson sind. Etwas später wird der Kontakt zur Daedalus wieder aktiviert
und Sheppard informiert Todd dass sie die Waffe nicht aktiviert haben. Auch
dass Atlantis gestern Opfer einer Explosion wurde teilt er Todd mit und
schlägt dann vor, dass dieser ihn abholen soll und Sheppard ihn dann zum Ort
der Vorrichtung bringe. Doch Todd hat Bedenken, näher an Atlantis bedeutet
auch mehr Gefahr für ihn. Daher bleibt er bei seiner Forderung, bis Atlantis
ihm die Koordinaten schickt. Wenige Sekunden später verschwindet die
Daedalus im Hyperraum.
Dex versucht mit aller
Gewalt die Tür zu öffnen, damit er und Dr. Keller aus dem Raum können, in
dem sie bei der Übernahme der Daedalus eingeschlossen wurden. Keller
bezweifelt, dass dieses Unterfangen gelingt, jedoch öffnet sich die Tür kurz
darauf tatsächlich - leider stehen im Gang davor zwei Wraithsoldaten. Dex
reagiert sofort und überwältigt die Soldaten. Ihr Plan ist es, zum
Maschinenraum zu gelangen um das Schiff zu stoppen.
In Atlantis meldet sich
eine Katana, sie gehört zu den Reisenden und wurde von Larrin geschickt. Und
eben diese Larrin möchte wissen, was es mit dem explodierten Stargate auf
sich hat.
McKay und Jackson
versuchen noch immer aus dem Raum zu entkommen. Als McKay eine Verkleidung
entfernen will, öffnet sich plötzlich die Tür, ein Außerirdischer betritt
den Raum und zeigt auf Jackson - dieser soll ihm folgen. McKay meint sie
beide würden mitkommen, das lehnt der Außerirdische jedoch ab.
Als Katana in Atlantis
angekommen ist, informiert sie Sheppard über die Höhe ihrer Verluste und der
Colonel verweist darauf, dass sie ein Schiff bräuchten. Somit ist Katanas
Ankunft genau richtig. Teyla bleibt in Atlantis und übernimmt das Kommando,
Sheppard begibt sich mit Katana auf den Weg zum Planeten.
Die Daedalus beendet
unfreiwillig den Hyperraumflug. Dex und Keller waren erfolgreich und der
Schiffscomputer hat den Hyperraum automatisch verlassen, um den entstandenen
Schaden zu reparieren. Die Wraith sind bemüht den Schaden zu beheben und
wissen nun auch, dass nicht alle an Bord festgesetzt wurden.
Jackson versucht
inzwischen den Anführer der Außerirdischen davon zu überzeugen die Maschine
zu deaktivieren. Aber das lehnen sie ab, ist es für sie die ideale
Möglichkeit ist die Wraith zu bekämpfen. Dass die Stargates durch diese
Vorrichtung explodieren, ist für sie Nebensache, denn sie benutzen keine.
Auch haben sie keine andere Wahl, denn ihr Planet wird sterben und somit
müssen sie einen neuen Lebensraum in der Galaxie finden. Das ist jedoch
unmöglich so lange die Wraith diese Galaxie beherrschen. Jackson will wissen
wer sein Gegenüberhaupt ist, da sie Kampfanzüge tragen ist ihre wahres
Aussehen nicht erkennbar. Tatsächlich legt sein Gegenüber seine Rüstung ab
und zum Vorschein kommt ein alter Bekannter - ein Asgard.
Jackson erklärt dem Asgard
auf dessen Nachfrage, dass seine Rasse ihm gut bekannt ist. Er habe bereits
mehrfach mit ihnen zusammen gearbeitet und einige seien so etwas wie Freunde
gewesen. Sie sind jedoch gestorben, da sie sich so oft geklont hatten, so
dass sie genetische Defekte erlitten. Der Asgard erklärt Jackson wie es dazu
kam, dass sich die Asgards gezwungen fühlten sich zurückzuziehen, auf einen
Planeten mit giftiger Atmosphäre. Es war der einzige Ort an dem die Wraith
sie nicht suchen würden.
Auf der Daedalus bringen
zwei Wraithsoldaten Dr. Keller auf die Brücke. Todd will wissen wo ihre
Waffe sei, aber sie entgegnet keine zu haben. Er erklärt ihr auf einer
Mission zu sein, im Auftrag von Lt. Colonel Sheppard, was sie ihm aber nicht
glaubt, immerhin hat er das Schiff übernommen und die Crew gefangen
genommen. Er winkt ab und meint nur, dies sei eine lange Geschichte. Einer
der Wraith unterbricht sie, und meldet der Hyperraum stehe wieder zur
Verfügung, aber die Waffensysteme nicht. Sie setzen die Reise fort.
Jackson wird zurück zu
McKay gebracht. Er informiert ihn über die Neuigkeiten und dass die Asgards
nicht vorhaben das System abzuschalten. Doch McKay hat bereits einen Plan,
zumindest was die Flucht aus diesem Raum angeht. Er will eine Feuermeldung
auslösen, bei der sich die Türen automatisch öffnen würden, was in der Tat
klappt. Nach wenigen Sekunden öffnen sich die Türen. Nun heißt es die
Vorrichtung zu deaktivieren.
Keller wird von zwei
Wraithsoldaten eskortiert, als plötzlich Dex von der Decke springt und diese
erschießt. Es gelingt ihnen auch die weiteren, heran gerannt kommenden
Soldaten zu töten. Kurz darauf öffnen sie die Tür zu jenem Raum, in dem die
Wraith die Crew der Daedalus gefangen hält. Auch Woolsey ist hier. Gemeinsam
machen sie sich auf den Weg zu einer nahe gelegenen Waffenkammer.
Langsam gehen McKay und
Jackson den Gang entlang, vorsichtig um nicht entdeckt zu werden. Auf
Jacksons Nachfrage wie sie weiter vorgehen sollen, meint McKay, man sollte
versuchen eine Explosion auszulösen und so die Wachen von dem Steuerraum
wegzulocken. Jackson ist nicht ganz sicher, ob dieser Plan funktioniert, hat
aber auch keine Alternative zu bieten. Plötzlich öffnet sich seitlich eine
Tür und offenbart zwei feindliche Soldaten, was McKay animiert sofort die
Hände zu heben und darauf zu verweisen wie wichtig er ist. Jackson aber
unterbricht ihn, denn die Rüstungen sind leer.
An Bord von Katanas
Schiff, erfährt Sheppard, dass Larrin bis heute nie von ihm gesprochen hat,
was ihn doch in gewisser Weise stört. Bevor er weiter darauf eingehen kann,
verlässt das Schiff den Hyperraum, es ist am Ziel. Keine Spur von der
Daedalus, doch plötzlich tauchen zwei andere Schiffe auf.
Die Crew der Daedalus
bricht die Tür zu Brücke auf und stürmt diese - sie ist jedoch leer. Nach
der Prüfung der Systeme stellen sie fest, dass die Wraith sich in einen im
Hangar stehenden Dart gebeamt haben. Der Versuch den Hyperraum zu verlassen
scheitert, die Wraith haben die Kontrolle blockiert und es würde einige Zeit
dauern um die Sperrung zu beheben.
Im Kontrollraum arbeiten
drei Asgards, in Rüstungen gehüllt, an Janus' Vorrichtung. McKay und Jackson
haben sich die gefundenen Rüstungen über gezogen und sind so ungehindert in
den Raum gekommen. Nachdem die Asgards betäubt sind, verschließen sie die
Tür und versuchen Zugang zu der Maschine zu erhalten. Währenddessen befinden
sich Asgards mit dem Schiff der Reisenden im Kampf. Das Asgardschiff
explodiert, allerdings ist auch das Schiff der Reisenden stark beschädigt.
Kurz darauf öffnet sich ein Hyperraumfenster und das übrig gebliebene Schiff
verschwindet. Das nächste Fenster das sich öffnet, offenbart die Daedalus
und Sheppard ist sichtlich verwundert als sich Woolsey meldet. Auch Sheppard
ist sich nicht klar darüber, warum Todd such zurück gezogen hat, liegt ihm
doch am meisten an der Zerstörung der Vorrichtung. Doch kurz darauf wird es
ihnen klar, Todd hat die Daedalus programmiert um den Ort mit der
Vorrichtung zu rammen. Da Keller und Dex die Waffensysteme blockiert haben,
hatte er keine andere Wahl. McKay und Jackson sind noch nicht viel weiter
gekommen und entschließen sich zu drastischeren Maßnahmen. In voller Montur
der Rüstung, machen sie sich daran eine elektrische Ladung zu verursachen,
in der Hoffnung dass die Anzüge sie vor den Folgen schützen.
Sheppard hat eine Idee,
benötigt aber dafür aber ein Hyperraumfenster für das Schiff der Reisenden,
was nach aktuellem Stand sehr schwer wird. Inzwischen versucht Mark, einer
der Piloten der Daedalus, alles um die Sperrung der Kontrollsysteme
aufzuheben, doch viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Der Aufschlag kommt
immer näher und kurz vorher, öffnet sich ein Hyperraumfenster in dem beide
Schiffe verschwinden. Zelenka ist es gelungen ein Fenster zu öffnen was groß
genug für beide Schiffe war, so konnte der Aufschlag verhindert werden. Doch
sie haben Besuch, das vorhin geflohene Asgardschiff ist wieder da, das
Schiff der Reisenden vernichtet es jedoch. Auch McKay und Jackson waren
erfolgreich und liegen am Boden des Kontrollraumes. Sie haben sich kaum von
der Entladung erholt, als ein Licht aufleuchtet und sie auf die
Krankenstation der Daedalus gebeamt wird. Sie erstatten Woolsey Bericht, dem
die Deaktivierung nicht genug ist, so dass er Sheppard anweist von Bord des
anderen Schiffes aus das Feuer zu eröffnen - um sicher zu gehen dass die
Vorrichtung nie wieder aktiviert wird.
Später zurück in Atlantis
unterhält sich Keller mit Dex und dieser fragt ob sie zusammen etwas essen.
Doch Keller verweist darauf, dass es ihr leid tut falls sie falsche Signale
gegeben habe. Sie ist wirklich froh das er mit an Bord war, aber sie sei an
jemand anderes interessiert. Aber Dex ist sich nicht sicher wovon sie redet,
er entgegnet er wollte nur etwas essen. Derweil besucht McKay Jackson auf
der Krankenstation. Jackson meint, dass die Asgard durchaus noch einmal
angreifen könnten. Etwas umständlich, auf ihre eigene Art, erklären sie sich
gegenseitig das es ein gutes Erlebnis war und eine gute Zusammenarbeit.
Jackson bedankt sich dafür, dass McKay ihm gesagt habe dass er ihn
respektiere, was McKay ziemlich verwundert. Er fragt etwas ungläubig nach
wann er derartiges gesagt habe, aber Jackson entgegnet gelassen, er habe es
auf seine Art gesagt.
Kritik:
Nunja, da baut man
Ewigkeiten die Allianz zwischen Atlantis und Todd auf, und dann endet das
ganze durch einen unverschuldeten Zwischenfall. Das hätte man sicherlich
anders umsetzen können, da gerade diese Handlung eigentlich eine SEHR große
Wende in der Serie einsetzen hätte können. So bleibt man wieder beim Status
Quo stecken.
Was die zweite Handlung
mit den Asgard angeht, ist es eine echte Überraschung, und wirklich eine
nette Idee. Doch im Vergleich zu den bekannten Asgard die wir bisher gekannt
haben, waren diese doch irgendwie zu schwach, wenn selbst so ein kleines
Schiff der Traveler mehrere von ihren Jägern einfach so abschießen kann.
Dann muss man sich fragen, wieso eine ein Meter große Spezies Schutzanzüge
baut, die knapp doppelt so groß sind?! Da wirkte einiges leider ziemlich
konstruiert.
Alles in allem aber
eine Episode die Spaß machte, daher:
4
von 5 Punkte

     
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