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STARGATE - ATLANTIS
Season 5


5x04
The Daedalus Variations
Dr. McKay und Colonel Sheppard
verlassen eine Besprechung und unterhalten sich gerade über den Verdacht McKays,
dass Teyla ihren Sohn vor dem Kanadier versteckt, als die beiden im Kontrollraum
die Meldung erhalten, dass ein Raumschiff wie aus dem Nichts im Orbit des
Planeten erschienen ist. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um die
Daedalus handelt, welche allerdings gerade auf ihrem planmäßigen Rückflug zur
Erde sein sollte. Die Verbindungsversuche von Sheppard bleiben zudem auch
unbeantwortet, da es nach dem Messungen von McKay keine Lebenszeichen an Bord
des Schiffes gibt.
Kurze Zeit später befinden sich McKay, Sheppard, Teyla und Ronon mit einem
Jumper auf dem Weg zum Raumschiff im Planetenorbit und bekommen über Funk die
Bestätigung, dass sich die echte Daedalus noch immer auf ihrem Rückweg zur Erde
befindet und dort in zwei Tagen erwartet wird. Sie beschließen daraufhin sich
das Schiff vor ihnen genauer anzusehen und stellen fest, dass dessen Hülle durch
Waffenfeuer sichtliche beschädigt ist. Als sie außerdem eine unbekannte
Energiesignatur aus dem Inneren des Schiffes empfangen, öffnen sie aus dem
Jumper heraus den Hangar des Raumschiffes, der bis auf einen weiteren Jumper
leer ist, und begeben sich an Bord der Daedalus. Während McKay und Ronon in dem
Maschinenraum gehen um die Lebenserhaltungssysteme, welche wie alle anderen
Systeme auch mit Notstrom arbeiten, weiter hochzufahren, machen sich Teyla und
Sheppard auf den Weg zu Brücke.
Während McKay kurze Zeit später die Energieversorgung der meisten Schiffssysteme
wiederhergestellt hat und sich auf die Suche nach dem Ursprung der
Energiesignatur macht, entdecken Sheppard und Teyla auf der Brücke das
Videologbuch der Daedalus. Im letzten Eintrag berichtet ein ihnen unbekannter
weiblicher Colonel, der offensichtlich das Kommando über das Schiff hat, dass
sie die der Evakuierung der Daedalus fast abgeschlossen haben und sie nun als
letzte das Schiff mit einer F-302 verlassen wird um auf die Oberfläche des von
ihnen gewählten Planeten zu fliegen. Da kein Grund für die Evakuierung genannt
wird, beginnt Teyla die vorherigen Einträge des Logs danach zu durchsuchen.
Zur gleichen Zeit bemerkt McKay, dass neben den ausgefallenen Hyperraumantrieb,
einem beschädigten Kommunikationssystem sowie arg mitgenommenen Schilden die
immer noch unbekannte Energiesignatur zu einem Maximum ansteigt. Er unterrichtet
Sheppard davon, betont jedoch, dass nichts dagegen machen könne, da er die
Quelle dieser Signatur immer noch nicht gefunden habe. Auch Atlantis registriert
den Anstieg des Energielevels und biet Unterstützung durch einen weiteren Jumper
an, was Sheppard jedoch ablehnt. Als kurz darauf das Schiff zu beben beginnt,
gibt der Colonel den Befehl es zu verlassen, doch noch bevor er und Teyla die
Brücke verlassen können werden sie von einem weißen Licht geblendet und die
Daedalus verschwindet aus dem Planetenorbit. Zwar ist der Engergielevel der
Signatur nun zurückgegangen, doch alle Kommunikationsversuch zwischen dem
Außenteam und Atlantis schlagen fehl, da sich nach den Schiffssensoren zufolge
die Stadt nicht mehr auf der Planetenoberfläche befindet, es sich jedoch
definitiv immer noch um den Heimatplaneten der Expedition handelt.
Als McKay kurz darauf Quelle der Energiesignatur entdeckt, machen sich Ronon,
Sheppard sowie Teyla auf den Weg dorthin. Unterdessen entdeckt McKay, dass es
sich bei dem Blitz und der Energiesignatur aller Wahrscheinlichkeit nach um eine
Art Antrieb handelt, der sie in ein Paralleluniversum geschickt hat. Dies wird
von dem Fund, welchen die anderen auf ihrer Suche nach der Quelle der
Energiesignatur machen, bestätigt: einem toten Außenteam aus einer anderen
Realität, bestehend aus McKay, Teyla, Ronon und Sheppard.
Nachdem sie die Toten abgedeckt haben, erklärt McKay, dass er sich den tragbaren
Computer seines Doppelgängers angesehen habe und diese tatsächlich aus einem
Paralleluniversum stammen, jedoch ursprünglich nicht zu der Crew der Daedalus
gehörten. Genau wie sie jetzt, erkundeten sie das Raumschiff, welches
überraschend in ihrem Planetenorbit auftauchte, und waren nach einem Sprung in
eine andere Realität dort gefangen bis ihnen die Lebensmittel ausgingen. Während
diese Nachricht sowohl McKay als auch Teyla beunruhigt, beharrt Sheppard darauf
dass sie selbst noch am Leben wären und sie das Schiff weiter erkunden müssen,
um eine Lösung des Problems zu finden.
Schließlich finden sie den Antrieb, welcher sie in ein Paralleluniversum
geschickt hat und nach einer kurzen Diskussion beginnt McKay sich mithilfe der
Aufzeichnungen seines toten Alter Ego in die Funktionsweise des Antriebs
einzuarbeiten, um eine Lösung für ihr Problem zu finden und in ihr eigenes
Universum zurückzukehren, während die anderen beginnen nach Nahrungsmittel zu
suchen.
Wenig später unterhalten sich Teyla und Ronon in einem, leider leeren, Lagerraum
über die Möglichkeit Nahrung auf der Planeten zu suchen, doch Ronon die
Befürchtungen von Sheppard, dass der Antrieb während ihrer Abwesenheit
anspringen könnte und die Daedalus, und damit auch ihre einzige Chance auf eine
Rückkehr in ihr eigenes Universum, verschwinden könnte. Als Teyla schließlich
versucht ein Gespräch über ihre toten Doppelgänger zu beginnen, kann Ronon sie
erfolgreich davon überzeugen, dass es nicht bringen würde über deren Leben
nachzudenken, da es dort draußen unendlich viele Variationen gibt und nun das
eigene Überleben zählt.
In der Zwischenzeit erkundigt sich Sheppard nach McKays Fortschritten und dieser
erklärt, dass er durch die Aufzeichnungen unter anderem herausgefunden habe,
dass für den Antrieb zwar eine neue Navigationstechnologie erfunden wurde, um in
vorherig besuchte Paralleluniversen zurückzukehren, dieses jedoch nicht so recht
funktioniere. Der Kanadier macht sich jedoch um die Energieversorgung des
Antriebs Sorgen, da dieser bei jedem Sprung Energie in der Größenordnung eines
ZPM verbrauche, welche aus dem Subraum geholt wird. Ist der benötigte
Energielevel erreicht, schaltet sich der Antrieb automatisch an ohne dass er
etwas dagegen tun könne. Wie zur Demonstration erreicht der Antrieb in diesem
Moment den benötigen Energielevel und die Daedalus springt erneut in ein
Paralleluniversum, woraufhin Sheppard Teyla und Ronon zur Kommandobrücke ruft,
während McKay seine Untersuchungen am Antrieb fortsetzt.
Auf der Brücke angekommen erfährt der Colonel von Teyla, dass es auf dem
Planeten in diesem Universum wieder ein Atlantis gebe, jedoch bekommen sie auf
ihre Funkrufe keine Antwort. Stattdessen entdecken sie ein weiteres, allerdings
unbekanntes Schiff im Orbit um den Planeten, welches in diesen Momenten seine
Waffensysteme lädt und das Feuer auf Atlantis eröffnet. Da die Schilde der Stadt
kurz vor dem Zusammenbruch stehen, beginnt Sheppard nach einer kurzen Diskussion
mit McKay das unbekannte Raumschiff unter Beschuss zu nehmen, welches daraufhin
zwar das Feuer auf Atlantis einstellt, jedoch Kampfgleiter startet um die
Daedalus anzugreifen. Während Ronon und Sheppard die Angreifer nur mit Mühe und
Not bekämpfen, stürzt einer der abgeschossenen Kampfgleiter durch das
Schutzschild in die Außenhülle der Daedalus und verursacht dort einen
Hüllenbruch, welcher aber eingedämmt werden kann. Als McKay vorschlägt, einige
Sicherheitsprotokolle des Paralleluniversen-Antrieb zu modifizieren, damit sich
dieser schneller auflädt und sie somit schneller ins nächste Universum springen,
stimmt Sheppard mit dem Wissen, dass sich diese Modifikation nicht mehr
rückgängig machen lässt, zu und die Daedalus springt kurz darauf mitten in der
Schlacht ins nächste Paralleluniversum.
Dort angekommen stellen Ronon, Teyla und Sheppard fest, dass sie sich nicht mehr
im Orbit des Heimatplanetens von Atlantis befinden, sondern stattdessen nur
wenige Millionen Kilometer oberhalb der Sonnenoberfläche fliegen. Dies und die
Tatsache, dass die Schilde beim vorherigen Kampf fast vollständig ausgefallen
sind, lässt die Außentemperatur der Daedalus dramatisch ansteigen und das Schiff
droht zu verbrennen. McKay erklärt ihnen, dass sie sich noch immer an den
gleichen Koordinaten wie vorher befinden, die Sonne sich lediglich zu einem
Roten Riesen ausgedehnt und den Heimatplaneten von Atlantis dabei vernichtet
hat. Um den nächsten Sprung in ein anderes Universum anzuwarten, schlägt er
daher vor alle verfügbare Energie in die Schilde umzuleiten, da dies ihre beste
Chance wäre. Die anderen stimmen dem zu und machen sich nach McKays Aufforderung
auf den Weg in den Maschinenraum.
Während McKay den anderen über Funk erklärt, wie sie die Energie von nicht
benötigten Systemen auf den anderen Decks in die Schilde umleiten, hört Ronon
ein verdächtiges Geräusch und geht diesem nach. Als er bei einem Schott ankommt
und dieses öffnet, sieht sich Ronon plötzlich einem unbekannten Gegner, aller
Wahrscheinlichkeit nach der Pilot des in die Daedalus gestürzten Kampfgleiters,
gegenüber und es kommt zum Kampf. Erst als er mittels mehrerer Schüsse auf sich
aufmerksam machen kann, bemerken Teyla und Sheppard seine Abwesenheit. Mit dem
Befehl an Teyla, weiterhin McKay zu helfen, eilt der Colonel zu Ronon und
gemeinsam gelingt es ihnen den Gegner zu besiegen. Bei näherer Betrachten
stellen sie fest, dass der Angreifer von dem Raumschiff aus dem letzen Universum
stammen muss und er wahrscheinlich der Pilot des in die Daedalus gestürzten
Kampfgleiter gewesen ist. Als in diesem Moment zwei weitere Angreifer auftauchen
und das Feuer auf die beiden eröffnen, stellen McKay und Teyla fest, dass ihr
Plan, alle Energie in die Schilde umzuleiten nicht funktioniert,. da sich der
Antrieb nicht schnell genug auflädt. Kurzerhand gibt McKay die Anweisung die
Schilde herunterzufahren, um deren Energie direkt in den Antrieb umzuleiten.
Seine Hoffnung, dass dies für eine Sprung in ein anders Paralleluniversum
ausreicht bevor die Daedalus durch den Roten Riesen verbrennt, bewahrheitet sich
und Ronon sowie Sheppard nutzen diese Gelegenheit um ihre Gegner auszuschalten.
Doch diese Aktion hat den Antrieb so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass ihnen
nur noch einige wenige Sprünge bleiben um ihr Heimatuniversum wiederzufinden, da
sie ansonsten für immer gestrandet sein werden.
Als sich einige Zeit später Ronon und Teyla das Asteroidenfeld im neuen
Universum ansehen, welches bei der Zerstörung von Atlantis' Heimatplaneten vor
Äonen entstanden ist, werden sie von McKay unterbrochen, der die Lösung für ihr
Problem gefunden hat. Der Wissenschaftler erklärt ihnen und Sheppard, dass es
ihm nun möglich ist die Daedalus auf ihrem Weg, den sie durch die
Paralleluniversen genommen haben, zurückzuschicken. Zu dem habe er auch eine
Möglichkeit gefunden um der tödlichen Strahlung des Roten Riesen zu entgehen, da
die Daedalus während ihrer Sprünge ihren Bewegungsimpuls beibehält und sie so in
einen höheren Orbit um das Gestirn gelangen können. Um sich allerdings gegen die
unbekannten Angreifer aus dem Universum davor wehren zu können benötigen sie den
Sublichtantrieb, welchen McKay zu reparieren beginnt. Als sie wenig später in
das Paralleluniversum mit dem Roten Riesen zurückspringen, ist es ihnen
tatsächlich gelungen einen stabilen und relativ sicheren Orbit um das Gestirn
einzunehmen.
McKay, der immer noch mit der Reparatur des Sublichtantriebs beschäftigt ist,
erhält Besuch von Teyla, welche beginnt ihm dabei zu helfen. Gerade als sich die
Athosianerin bei McKay bedankt, dass er die Hoffnung auf eine Rückkehr nach
Atlantis nicht aufgegeben hat, meldet der Paralleluniversumsantrieb, dass er
sich für den nächsten Sprung vollständig aufgeladen habe und bringt die Daedalus
zurück in das Universum mit dem unbekannten Kriegsschiff. Dieses startet
wiederum erneut seine Kampfgleiter um die Daedalus anzugreifen, doch McKay
gelingt es in letzter Sekunde den Sublichtantrieb zu reaktivieren. Nach einer
kurzen Verfolgungsjagd beginnen die Gleiter allerdings die Daedalus einzuholen
und als sie das Feuer eröffnen fällt der Sublichtantrieb erneut aus. In diesem
Moment greifen zur Überraschung von Sheppard und den anderen mehrere F-202 in
das Geschehen ein und nehmen den Kampf mit den Gleitern auf. Wie sich
herausstellt stammt die Staffel an F-202, welche von dem Colonel Sheppard aus
diesem Universum geleitet wird, von Atlantis und es gelingt ihnen den Feind in
nach einem kurzen Gefecht um die manövrierunfähige Daedalus herum zu besiegen.
Nach einem kurzen Funkgespräch zwischen den beiden Sheppards springt die
Daedalus schließlich in das erste Paralleluniversum, welches sie besucht haben,
zurück und das Team macht sich auf den Weg zum Jumper, da sie nach dem nächsten
Sprung wieder zu Hause sein werden.
Kurz bevor sie den Jumper erreichen, treffen sie allerdings auf einen weiteren
Vertreter der ihnen unbekannten Aliens aus dem letzen Paralleluniverum. Nach
einem kurzen Feuergefecht, in dessen Verlauf McKay am Arm verletzt wird, gelingt
es Ronon und Sheppard den Feind schließlich zu töten, doch dieser zündet im
letzten Moment eine kleine Bombe. Zwar können die Atlanter dieser Detonation
entkommen, doch da diese einen Hüllebruch zur Folge hat, von dem auch der Hangar
betroffen ist, sind die Atlanter nun vom Jumper abgeschnitten. Fällt ihnen kein
anderer Weg ein die Daedalus zu verlassen, wird selbst Atlantis aufgrund der zu
großen Distanz zwischen Planeten und Raumschiff ihnen vor dem nächsten Sprung
nicht mehr helfen können, womit das Team auf der Daedalus gefangen wäre.
In der Zwischenzeit ist die Daedalus erneut auf den Sensoren von Atlantis
erschienen, dieses Mal aber weit außerhalb des Orbits. Nachdem die Funkrufe via
Subraum ohne Erfolg blieben, machen sich Major Lorne und Zelenka mit einem
Jumper auf den Weg zum Raumschiff, welches sie jedoch nicht rechtzeitig
erreichen, da es vor ihren Augen in das nächste Paralleluniversum springt. Kurz
darauf entdeckt Zelenka allerdings vier Lebenzeichen direkt vor dem Jumper, die
von Sheppards Team stammen. Dieses schwebt in Raumanzügen im All und werden nun
von Lorne und Zelenka mit dem Jumper nach Atlantis zurück gebracht.
Wenig später unterhalten sich Sheppard und McKay, der in einem Bett auf der
Krankenstation liegt, über die Möglichkeit den Antrieb der Daedalus nachzubauen,
doch der Colonel ist dagegen und meint, McKay solle diese Idee einfach
vergessen. Sie werden von Teyla unterbrochen, die mit ihrem Sohn im Arm auf der
Krankenstation erscheint und McKay anbietet das Baby halten zu dürfen. Dieser
ist hoch erfreut und nimmt das Angebot an, doch als Teyla erwähnt, dass McKay
eines Tages selbst ein hervorragender Vater sein wird, ist sowohl der Kanadier
von dem Gedanken beunruhigt sowie Sheppard, welcher die Krankenstation mit dem
Kommentar, dass er zwar schon viel gesehen habe, dieser Gedanke ihm aber
wirklich Angst mache, verlässt.
Kritik:
Die Episode war doch mal
wieder ein Leckerbissen vom Feinsten. Die Daedalus, die durch parallele
Dimensionen vor und zurück spring. Die Handlung selbst ist zwar nicht die Wucht,
der Ursprungsgedanke ist jedoch erfrischen neu.
Was an dieser Episode ein
definitives Schmankerl ist, sind die überragenden Special Effekts. Der Kampf der
F-302er um die Daedalus herum ist einer der besten Dogfights, die ich je in
einer SciFi Serie gesehen hab.
4 von 5 Punkte
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